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Gips-Schüle-Nachwuchspreis

20.000 Euro für herausragende MINT-Doktorarbeiten

Der Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2021 wird im Sommer verliehen. Die Ausschreibung findet im Herbst/Winter 2020 statt. Die Ausschreibung zum Download finden Sie hier

Der Preis wurde ins Leben gerufen, um Forschung zum Allgemeinwohl und besonders den Nachwuchs in naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen zu fördern. Im sechsten Jahr wird es statt den Platzierungen eins bis drei zum ersten Mal zwei erste Preise mit jeweils 10.000 Euro Dotierung in den Kategorien „Lebenswissenschaften“ und „Technikwissenschaften“ geben. Ausgezeichnet werden herausragende Doktorarbeiten in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die an Hochschulen in Baden-Württemberg eingereicht wurden. Die Kriterien für die Vergabe des Preises sind Anwendungsbezug und Innovationspotential der Doktorarbeit. Das übergeordnete Motto ist „Technik für den Menschen“ – dementsprechend sind mögliche Anwendungsbereiche Gesundheit, Umwelt und Energie, Mobilität, Wohnen und Leben, Kommunikation etc.

Voraussetzungen für die Teilnahme
Teilnehmen können junge promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MINT-Fächer, die ihre Arbeit im Zeitraum von Juli 2018 bis heute an einer Hochschule in Baden-Württemberg eingereicht haben und zum Zeitpunkt der Einreichung höchstens 35 Jahre alt waren.

Zur Teilnahme an der Preisausschreibung muss bis zum 22. Januar 2021 eine ca. 3-seitige aussagekräftige Skizze der Doktorarbeit bei der Gips-Schüle-Stiftung eingereicht werden. Der Einreichung müssen die Kontaktdaten des:der Einreichenden, ein Lebenslauf, sowie die unterschriebenen, Regeln zur Teilnahme an der Preisausschreibung beiliegen. Diese können Sie sich hier herunterladen. 


Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2020

Die Gips-Schüle-Stiftung verlieh am 17. September 2020 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zum fünften Mal den Gips-Schüle-Nachwuchspreis. Den ersten Preis erhielt Dr. Frederik Kotz vom Karlsruher Institut für Technologie für seine Dissertation über die Entwicklung einer neuen Methode, um einen der meistgenutzten Werkstoffe, Glas, wie Kunststoffe zu formen. Der zweite Preis ging an Dr. Jennifer Knaus von der Universität Konstanz und ihre Forschung über die Bildung und Struktur von Calciumphosphat-Biomineralien, um daraus Aufbaukonzepte für biomimetische (= biologische Prozesse und Strukturen nachahmende) Materialien mit vorhersagbaren, ähnlich herausragenden, mechanischen Eigenschaften zu erhalten. Den dritten Preis erhielt Dr. Tobias Abzieher, der ebenfalls am KIT promovierte. In seiner Arbeit befasste er sich mit innovativen Ansätzen zur Herstellung neuartiger Solarzellen, den Perowskit-Solarzellen, auf Basis organisch-anorganischer Materialien. Sie vereinen günstige Herstellungskosten bei gleichzeitig hohem Wirkungsgrad.

Pressemitteilung zum Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2020

Die Gewinner des Gips-Schüle-Nachwuchspreises 2020   2020-09-17-gss-nwp-preistraeger-2    Stiftungsvorstand Dr. Stefan Hofmann und Moderator Markus Brock

 


Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2019

Die Gips-Schüle-Stiftung verlieh am 08. Juli 2019 an der Universität Stuttgart zum vierten Mal den Gips-Schüle-Nachwuchspreis. Den ersten Preis erhielt Dr. Tobias Steinle von der Universität Stuttgart für seine Dissertation zu neuartigen, ultrastabilen Infrarotlaserquellen mit vielfältigen Anwendungen von der biomedizinischen Forschung bis hin zur Strukturuntersuchung im Nanometerbereich. Der zweite Preis ging an Dr. Claudia Koch, ebenfalls von der Universität Stuttgart, die sich in ihrer Dissertation mit einer Kombination biologischer Bausteine mit technischen Komponenten beschäftigte und pflanzenvirale Trägerstäbchen für Enzym-basierte Sensoren erforschte. Den dritten Preis erhielt Dr. Ann-Christin Baranski für die Entwicklung eines Radiopharmakons (Wirkstoff), das spezifisch an das Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA) bindet und zur Bildgebung und Therapie des Prostatakarzinoms verwendet werden kann. Für ihre Arbeit forschte Sie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. 

Pressemitteilung zum Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2019

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Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2018

Die Gips-Schüle-Stiftung verlieh am 09. Juli 2018 am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg zum dritten Mal den Gips-Schüle-Nachwuchspreis. Den ersten Preis erhielt Dr. Lorenz Adlung von der Universität Heidelberg für seine Dissertation zu Blutkrebs und Blutarmut. Im Rahmen seiner Arbeit gelang es ihm, grundlegende Mechanismen bei der Bildung roter Blutzellen zu identifizieren und die individuelle Blutproduktion von Patienten computergestützt vorherzusagen. Auf Basis dieser Erkenntnisse lässt sich nun auf den Prozess der Blutproduktion einwirken, beispielsweise wenn es darum geht, die Entartung der Vorläuferzellen von roten Blutzellen, also Blutkrebs, zu stoppen. Der zweite Preis ging an Dr. Edda Bilek vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit an der medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte Sie sich mit der Anwendung und Weiterentwicklung des sogenannten funktionellen MRT-Hyperscannings – eine Methode, die es erlaubt, die Hirntätigkeit zweier interagierender Personen sichtbar zu machen. Den dritten Preis erhielt Dr. Axel Loewe vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für seine Promotion, in der er sich mit der Untersuchung von Vorhofflimmern mittels Computermodellen befasste, die es ermöglichen, effizientere, auf den:die einzelne:n Patient:in angepasste Therapien zu entwickeln.

Pressemitteilung zum Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2018

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Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2017

Die Gips-Schüle-Stiftung verlieh am 30. Januar 2017 an der Universität Ulm zum zweiten Mal den Gips-Schüle-Nachwuchspreis. Den ersten Preis erhielt Dr. Sven Herrmann von der Universität Ulm für seine Dissertation zu Polyoxometallat-basierten Materialien, die unter anderem neue Möglichkeiten der Trinkwasseraufbereitung und Luftreinigung schafft. Der zweite Preis ging an Dr. Can Dincer von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für seine Promotion am Institut für Mikrosystemtechnik. Ihm gelang es, eine elektrochemische Biosensor-Plattform zu entwickeln, die eine präzisere Diagnose von Krankheiten im frühen Stadium ermöglicht. Den dritten Preis erhielt Dr. Alexandra Schade vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für ihre Dissertation zum Einsatz poröser Materialien in chemischen Prozessen, die sich beispielsweise für den effizienteren Einsatz von Narkosegasen eignen.

Pressemitteilung zum Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2017

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Erstmalige Verleihung im Oktober 2014

Der erste Gips-Schüle-Nachwuchspreis wurde am 22. Oktober 2014  im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am Karlsruher Institut für Technologie verliehen. Den mit 10.000 € dotierten ersten Preis erhielt Dr. Felix Löffler für seine Dissertation zur Antikörperforschung, der zweite Preis ging an Dr. Torsten Hopp für seine Arbeit zur Früherkennung von Brustkrebs. Beide sind am KIT tätig. Der dritte Preis ging an Dr. Tristan Anselm Kuder, Postdoktorand am Deutschen Krebsforschungszentrum für seine Forschungsarbeit zur Tumordiagnostik. Neben Thomas Ducrée, Vorstand der Gips-Schüle-Stiftung, begrüßte auch Prof. Holger Hanselka, Präsident des KIT, die geladenen Gäste aus Wissenschaft und Politik. Der Preis wurde von Ministerpräsident a.D. Dr. Erwin Teufel verliehen.

Pressemitteilung zur Verleihung des Gips-Schüle-Nachwuchspreises

Die ersten beiden Preisträger Dr. Torsten Hopp und Dr. Felix Löffler   Der dritte Preisträger Dr. Tristan Anselm Kuder